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Ionenchromatographische Bestimmung von Anthrachinonfarbstoffen und Aminosäuren

Angefertigt von: Peggy Zelmer

  1. Gutachter: Prof. Dr. Ingo Schellenberg
  2. Gutachter: Dr. Gehard Schnüber

 

Das Ziel der vorliegenden Diplomarbeit ist es, mittels ionenchromatographischen Analysenverfahren Anthrachinonfarbstoffe und Aminosäuren elektrochemisch zu bestimmen. Dieses noch relative junge analytische Verfahren ist durch seine hohe Sensitivität, Selektivität und eine hohe Nachweisempfindlichkeit sehr spezifisch und dadurch von besonderem Interesse.

Im theoretischen Teil dieser Diplomarbeit werden die Grundlagen zur Ionenchromatographie mit elektrochemischer Detektion erläutert. Der sich anschließende spezielle Teil umfaßt zwei Bereich. Im ersten Teil wird die Methodenentwicklung zu ionenchromatographischen Bestimmung der Anthrachinonfarbstoffe Aloe-Emodin, Chrysophanol, Emodin, Physcion und Rhein im Standard beschrieben. Diese beinhaltet die Anwendung der cyclischen Voltametrie zur Potentialbestimmung und die ionenchromatographische Analyse mit amperometrischer Detektion der Farbstoffe. Gleichzeitig wird bei den Analyten zum Vergleich der Ergebnisse mit einem DAD gearbeitet. Im zweiten Teil der Arbeit wird eine bekannte Methode zur integrierenden, gepulsten, amperometrischen Detektion (IPAD) von Aminosäuren im Standard und in Rhabarberhydrolysaten angewendet.

Im Ergebnis dieser Arbeit kann festgestellt werden, daß die ionenchromatographische Analytik mit amperometrischer Detektion für die Bestimmung von Anthrachinonfarbstoffen als möglich, aber im Vergleich zur HPLC und zur Kapillarelektrophorese als weniger geeignet bezeichnet werden kann. Die Aminosäureanalytik mit diesem Verfahren im Standard gelang. Bei der Detektion von Aminosäure in pflanzlicher Matrix, Rhabarber und Weizen, traten aufgrund von Überlagerungen der Aminosäure durch hydrolysierte Verbindungen Problem auf.