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Entwicklung einer präparativen HPLC-Methode zur Fraktionierung von Rhabarberextrakten

Angefertigt von: Silvia Ballert

  1. Gutachter: Prof. Dr. Ingo Schellenberg
  2. Gutachter: Dr. Katrin Kabrodt

Ziel der vorliegenden Arbeit war es, eine präparative HPLC-Methode zur Fraktionierung von Rhabarberextrakten zu entwickeln. Für landwirtschaftliche Betriebe führt Pilzbefall der Feldfrüchte häufig zu großen Ernteverlusten, doch aus dem Einsatz synthetischer Fungizide ergeben sich oft Resistenzen bei den Erregern. Das Institute of Bioanalytical Sciences beschäftigt sich daher mit der Entwicklung eines natürlichen Fungizids aus Rheum spp. Für die großtechnische Umsetzung soll ein möglichst hoher Automatisierungsgrad erreicht werden. Aus diesem Grund soll die bisherige Fraktionierungsmethode für die Rhabarberextrakte mittels Sephadex LH-20 durch eine präparative HPLC-Methode ersetzt werden. Im theoretischen Teil dieser Arbeit wird deshalb einerseits auf die Inhaltsstoffe des Rheum spp. eingegangen, andererseits die Unterschiede der Trennungen mittels Sephadex LH-20 und mittels HPLC dargestellt sowie das Upscaling einer solchen Methode beschrieben. Desweiteren wird die HPLC-MS-Kopplung aufgeführt, durch die eine Identifizierung und Quantifizierung der Inhaltsstoffe erfolgt. Im dritten Teil der Arbeit werden die zugehörigen Methodenparameter genannt. Der Ergebnisteil gibt Aufschluss über die einzelnen Schritte der Methodenentwicklung zunächst im analytischen Maßstab, anschließend im präparativen Maßstab. Ein Vergleich der qualitativen Auswertung der Inhaltsstoffe der Fraktionen erzeugt mittels präparativer HPLC und Sephadex LH-20 wird gezogen sowie die Reproduzierbarkeit der HPLC-Methode anhand der Quantifizierung der Inhaltsstoffe in den Fraktionen beurteilt. Ebenso wird ein ökonomischer Vergleich zwischen beiden Trennmethoden gezogen. Abschließend wird noch ein Ausblick auf weitere Untersuchungsansätze gegeben.