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Forschungsschwerpunkte

 

 

Die Kernkompetenz des Institutes für Bioanalytische Wissenschaften (Institute of Bioanalytical Sciences) besteht in der Erzeugung von pflanzlichen Extrakten mit einem definierten Wirkstoffspektrum. Unsere Mitarbeiter verfügen über langjährige Erfahrung bei der Isolation, Identifizierung und funktionellen Charakterisierung von bioaktiven sekundären Pflanzeninhaltsstoffen.

Die gewonnen und z.T. in Fraktionen aufgetrennten Extrakte sind in verschiedensten Produktzweigen wie:

einsetzbar.

Die vorhandene technische Ausstattung ermöglicht es, Technologien zur Optimierung der Gewinnung pflanzlicher Inhaltsstoffe zu entwickeln und diese Verfahren in den industriellen Maßstab zu transferieren. Dazu wird sehr eng und erfolgreich mit verschiedensten Industriepartnern zusammen gearbeitet.

Mittels der vorhandenen Sprühtrocknung ist es möglich, die flüssigen Extrakte in eine feste Form zu überführen. Ferner können durch die Verwendung von speziellen Matrixmaterialien (z.B.: Gummi arabicum, modifizierte Stärke) lager- und rieselfähige Granulate hergestellt werden. Über die Auswahl der Matrixmaterialien und die Entwicklung von geeigneten Rezepturen können die Inhaltsstoffe vor verschiedenen Umwelteinflüssen (z.B.: Luftsauerstoff) geschützt werden, so dass sich die Lagerstabilität deutlich verbessert.

In den letzten Jahren wurden auch molekularbiologische Untersuchungen in unserem Institut etabliert. Hierzu zählen unter anderem die taxonomische Charakterisierung von Wurzelendophyten und die Entwicklung Lokus-spezifischer Marker.
Weiterhin ermöglichen PCR- Analysen das Fingerprinting von Pilzstämmen und Wirtspflanzen-Genotypen sowie die Fragmentanalyse via PAA- und Kapillar-Gelelektrophorese. Das Verfahren der Real-Time-PCR bietet darüber hinaus die Möglichkeit endophytische Pilze in Wurzeln zu quantifizieren, die Aktivität einzelner Gene zu bestimmen und für diese Gene funktionale Marker zu entwickeln.

Zusätzlich zu den oben genannten Verfahren und Analysen wurde ein 4-stufiges Screening-Programm für phytopathologische Untersuchungen aufgebaut. Damit wird untersucht, welche Wirkung pflanzliche Extrakte auf pflanzenpathogene Mikroorganismen ausüben, um ggf. neue ökologische „Pflanzenschutzmittel“ zu entwickeln. Neben den Pathogenen gibt es auch einige „nützliche“ Mirkoorganismen. Diese bieten u.a. verbessertes Pflanzenwachstum, verbesserte Resistenzbildung gegenüber Pathogenen sowie eine gewisse Ertragssteigerung. Unser Institut ist immer auf der Suche nach solchen „Nützlingen“, charakterisiert deren Anzuchtbedingungen sowie Wirkmechanismen. Ziel ist die Entwicklung von Produkten, die als biologische bzw. ökologische Alternative zu den herkömmlichen Produkten im Bereich Pflanzenstärkung angeboten werden können.

 


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